Coat of arms - Familienwappen
stone-relief (detail) 17th cent.

Noble Lorber’s

Yes, they really existed. According to my previous perception this family of patricians had been firstly mentioned in 1412, as a Claus Lorber were mayor in Bamberg, Bavaria. They stayed influential in this town of prince-bishops for centuries.

Another Clas (Nicholas) Lorber, who was mayor in 1443, buyed the ‘Haus zum Stoerchen’ (house of the stork) in the Dominikanerstrasse in 1437. Today on this spot stands Bambergs most famous, and perhaps most beautiful, restaurant, the ‘Schlenkerla’. 1445 he founded a chapel for the Saint Pancratius to the Obere Pfarre (upper rectory).

Additional to this early positions as members of the city council and mayors the family seemed to be pretty wealthy. In 1490 a ‘Lorber copper-yard’ had been mentioned, which stood a the "Kranen", the former port of the city. This copper-trade stayed in family-possession at least until 1601.

The already mentioned house „zum Stoerchen“ may have given the ennobled family their name-addition. In 1571 (1st of September)  the Holy Roman Emperor Maximilian II. ennobled the five then living brothers. The diploma says, that their ancestestors were nobles already – which may mean the patrician-rank. Not only the name ‘Lorber von Stoerchen’  seems to date from this days, the family coat of arms – the five silver lilies on red shield - may have been created then, too.

The "Rietstap Armorial General" mentions an Austrian branch of this noble family called "Lorber von Lorberau". Yet I don't know much more about this part of the dynasty.

Back to Bamberg. Michael Lorber von Stoerchen wrote a family-chronicle in 1613, sadly i don’t know where it is right now. Should it still be existing, it would be extremely valuable for the genealogical research.

The destiny of another family-treasure remains unknown, too. Michael, Pankraz and Jobst Justus Lorber founded a silver-bowl on their last will. It showed the coat of arms of the Lorber and related Haller-family. A bowl which should have been descended to the oldest sons of the dinasty. A very special family-treasure which remains missing today... where may it be? ...is it still existing? A fascinating family mystery.

Over the years the Lorber von Stoerchen create many learned man, like the jurists and courtiers Johann Thomas Jakob L. v. S. (1695-1734) or his son Johann Ignatz Christoph Nepomuk L. v. S. (1725-1797). They owned several houses in Bamberg, Zeil and Schesslitz, for example the until now existing Lorberhof (Lorber yard) at 15 Jakobsplatz, Bamberg. It was just for a short period family residence an is now as "Don Bosco Saint-Joseph-Hostel" a youth-hostel.

According to the end of the prince-bishopric Bamberg and the integration into the Bavarian kingdom in 1803, the footprints of the noble-family Lorber start to fade, too. The last by me discovered members of the dynasty so far were Ignaz Nepomuck (1788-1857), royal-bavarian cavalary-captain, an his sister Elisabetha von Poschinger, former von Lorber (1790-1859). It seems like the light of this dinasty is gone out with them forever.

In todays Bamberg suppelementary to the already mentioned Lorber-yard, a weathered tombstone on the church Obere Pfarre and the streetnames ‘Storchsgasse’ and ‘Lorbersgasse’ are reminding the once influental citizens.

This dousn’t mean, that this noble branch of our family has been died out for sure. Perhaps somewhere in the world, there are living descendants of these patricians, which maybe doesn’t even know their noble birth.

Once again my request: If you have informations on this subject, please mail it to me and take part on the completion of this puzzle.

Adelige Lorber

Ja, die gab es wirklich. Nach meinen bisherigen Erkenntnissen wurde diese Patrizierfamilie erstmals 1412 erwähnt, als ein Claus Lorber als Schultheiß in Bamberg genannt wird. In dieser fürstbischöflichen Stadt hatten sie auch in den folgenden Jahrhunderten großen Einfluss.

Ebenfalls ein Clas Lorber, der 1443 als Bürgermeister verzeichnet ist, erwirbt etwa um 1437 das „Haus zum Stoerchen“ in der heutigen Dominikanerstraße. Inzwischen befindet sich an dieser Stelle das wohl bekannteste, vielleicht auch schönste, Bamberger Gasthaus, das „Schlenkerla“. 1445 stiftet er der Oberen Pfarrei eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Pankraz.

Diese Familie scheint neben ihrer bereits derart früh erwähnten Stellung als Ratsmitglieder und Bürgermeister ohnehin recht wohlhabend gewesen zu sein. 1490 wird am heutigen Kranen – dem damaligen Stadthafen am Ufer der Regnitz - der „Kupferhof der Lorber“ genannt. Dieser wohl dem Kupferhandel dienende Hof ist bis mindestens 1601 in Familienbesitz geblieben.

Das bereits erwähnte Haus „zum Störchen“ dürfte auch der geadelten Familie ihren markanten Namenszusatz beschert haben. Am 1. September 1571 jedenfalls, soll Kaiser Maximilian II. den fünf damals lebenden Brüdern das Adelsdiplom verliehen haben. In der Urkunde ist jedoch erwähnt, dass schon die Voreltern zum Adel gehörten – gemeint mag der Patrizierstand sein. Aus dieser Zeit könnte auch das Wappen der fortan als Lorber von Störchen erwähnten Adelsfamilie stammen, das fünf silberne Lilien auf rotem Grund zeigt.

Das Rietstap-Wappenverzeichnis spricht zudem von einem aus dieser Adelsfamilie ebenfalls hervorgehenden österreichischen Familienzweig der Lorber von Lorberau, von dem mir bisher wenig bekannt ist.

Zurück nach Bamberg. Michael Lorber von Störchen hat 1613 ein Namensbuch der Familie verfasst, über dessen Verbleib ich leider nichts weiß. Sollte es die langen Jahre überstanden haben wäre es natürlich von unschätzbarem Wert zur Erforschung der Familiengeschichte.

Ebenfalls unbekannt ist das Schicksal jener silbernen Schale „von 2 Mark und 1 Loth Gewichts“, welche Michael, Pankraz und Jobst Justus Lorber in ihrem Testament verfügten. Die Schale zeigte die Wappen der Familie Lorber und der eng verwandten Familie Haller, und die auf den jeweils ältesten der Familie vererbt werden sollte. Ein ganz besonderer Familienschatz …wo er sich heute befindet? …ob es ihn noch gibt? Ein geheimnisvolles Rätsel.

Die Lorber von Störchen bringen im Laufe der Jahrhunderte viele Gelehrte hervor, unter anderem die Juristen und Hofräte Johann Thomas Jakob L. v. S. (1695-1734) oder dessen Sohn Johann Ignatz Christoph Nepomuk L. v. S. (1725-1797). Sie besitzen verschiedene Häuser in Bamberg, Zeil und Scheßlitz, unter anderem den noch heute unter diesem Namen stehenden Lorberhof am Jakobsplatz 15 in Bamberg. Anders als der Hausname vermuten lässt, war er jedoch nur relativ kurz Wohnsitz der Familie und dient heute dem Don Bosco St.-Josefs-Heim als Jugendheim.

Mit dem Ende des Fürstbistums Bamberg und der Eingliederung der Stadt in das Königreich Bayern 1803 scheinen sich auch die Spuren der Adelsfamilie Lorber zu verlieren. Die letzten von mir entdeckten Vertreter des Geschlechtes waren Ignaz Nepomuck Lorber von Störchen (1788-1857), königlich-bayrischer Rittmeister, der am 3. Juni 1857 starb und seine Schwester Elisabetha von Poschinger, geborene von Lorber (1790-1859). Mit ihnen scheint auch die Adelsfamilie zu Grabe getragen worden zu sein.

Heute erinnern in Bamberg außer dem erwähnten Lorberhof, ein verwitterter Grabstein an der Oberen Pfarrkirche und sowohl die Storchsgasse, als auch die Lorbergasse an diese einst einflussreichen Kinder der Stadt.

Das heißt keineswegs, dass dieser adelige Zweig unserer Familie ausgestorben sein muss. Vielleicht leben irgendwo auf der Welt noch Nachfahren jener Patrizier, die den Titel nicht mehr tragen oder vielleicht sogar gar nicht ahnen, dass sie eigentlich einer noblen Familie entspringen.

Hier noch einmal meine Bitte: Wer nähere Informationen hat, kann sie mir gerne zusenden und seinen Teil zur Vervollständigung dieses Puzzles beitragen.

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